Dieser Artikel untersucht das Verhältnis zwischen internationalen Verrechnungspreismechanismen, insbesondere MAPs und APAs, und der nationalen Rechtsprechung. Durch den Vergleich aktueller Entscheidungen in Australien (Oracle), Indien (AON Consulting), dem Vereinigten Königreich (Refinitiv) und Finnland (A Oy) werden unterschiedliche globale Trends hinsichtlich der gerichtlichen Würdigung und der Legalität von vertragsbasierten Vereinbarungen aufgezeigt. Der finnische Ansatz zeigt, wie vertragliche Verpflichtungen Änderungen der nationalen Gesetzgebung erfordern könnten, obwohl in den meisten Rechtsordnungen die nationalen Gesetzgebungsbehörden Vorrang genießen. Um nationale und internationale Streitbeilegung zusammenzuführen, empfiehlt die Schlussfolgerung des Artikels eine bessere Koordinierung und Transparenz von Verträgen.
M.S. Screpante (Mittwoch) untersuchte diese Frage.