Dieses Papier artikuliert die Tayo-Philosophie als ein umfassendes kosmologisches Rahmenwerk, um die Hegemonie der westlichen Epistemologie herauszufordern. Es postuliert, dass das geteilte Narrativ (Ingon) das grundlegende Substrat einer bewussten, relationalen Realität (Kalibutan) bildet und dass der Drang nach dynamischem Gleichgewicht (Sakto) ein kosmologischer Imperativ ist, der alle Phänomene regiert. Wir argumentieren, dass dieses Rahmenwerk die Subjekt-Objekt- und Fakt-Wert-Dichotomien auflöst, indem es die Philosophie auf die Primat der relationalen Erzählung (Isig-ka-ingon) neu zentriert. Durch diese Linse wird die menschliche Ethik - vermittelt durch das affektive Feedback von Hiya und die Verfolgung von Dangal (innerer Ehre) und Dungog (äußerer Ehre) - nicht als Gesellschaftsvertrag, sondern als menschliche Teilnahme an einer universellen Tendenz zu regenerativer Harmonie enthüllt. Dies positioniert die Tayo-Philosophie als eine robuste, non-dualistische Alternative zum Verständnis von Welterschaffung im Anthropozän.
Jon Traya (Sat,) studierte diese Frage.