Zusammenfassung: Dieser Aufsatz verbindet William Harveys De Motu Cordis und John Donnes Anniversaries, um zu zeigen, wie zwei gemeinsame Rahmen—Anatomie als Teil-Ganzes-Analyse und Zirkularität als die vollkommenste Bewegung—scharf unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Harvey, in der Schuld bei Galen und Aristoteles, nutzt demonstrative Beobachtungen, um das Herz als souveränes Zentrum zu rekonstruieren, dessen rhythmische Aktion das Leben durch kontinuierliche Zirkulation erhält. Donne, der dieselbe anatomische Begrifflichkeit nutzt, anatomisiert Fragmentierung: Der Mikrokosmos und der Makrokosmos fallen „aus dem Gelenk“, die zirkuläre Ordnung zerfällt, und nur Elizabeth Drury verkörpert kurz verlorene Symmetrie und Zentrum. Die Studie bewegt sich vom Messer (Unterteilung als kognitive Methode in Padua und London) zur Kugel (Zentren, Kreise und die Herz-Sonne-König-Analogie) und kommt zu dem Schluss, dass Harvey Desintegration in Methode verwandelt, während Donne Desintegration zum Objekt theologischer Diagnosen macht.
Rocco Coronato (Donnerstag) untersuchte diese Frage.