Zusammenfassung ‚Englisch an der Basis‘ bezieht sich auf Englisch, das von nicht-elitären Sprechern aus unteren sozialen Schichten verwendet wird, mit unterschiedlichen Erwerbswegen, Kompetenzniveaus und Verwendung. Diese Englischformen sind oft heterogen, geprägt von informellen Kontexten und Berufen. Die englische Linguistik hat lange Englisch als plurizentrische Sprache untersucht, wobei der Fokus auf ihrer Verwendung in Erstsprache (L1), Zweitsprache (L2) und Fremdsprache (FL) liegt, oft durch Korpora, die überwiegend Sprecher der oberen Mittelschicht repräsentieren. Englisch wird jedoch in sozial stratifizierten Gesellschaften verwendet, und die soziolinguistische Forschung hat untersucht, wie die Sprachverwendung mit niedrigeren sozialen Klassen korreliert, insbesondere in L1-Varianten und mehrsprachigen Kontexten. Trotz des historischen Fokus auf Eliten bei L2/FL Englisch Erwerb und Verwendung – oft aufgrund kolonialer Bildungssysteme – hat Englisch auch global in niedrigere soziale Schichten Fuß gefasst. Dennoch wird gesagt, dass der Zugang zu Englisch oft mit dem sozioökonomischen Status (SES) korreliert, insbesondere wenn Bildung nicht universell zugänglich ist. Dennoch sagt SES nicht unbedingt aus, dass man keine Form von Englisch für kommunikative Zwecke verwenden kann. Nicht-gebildete Räume – wie Kirchen, Haushalte und soziale Netzwerke – spielen eine entscheidende Rolle beim Englisch Erwerb und der Verwendung außerhalb der formalen Bildung. Diese ‚Basis‘-Bemühungen spiegeln Einfallsreichtum beim Überwinden systemischer Barrieren wider, indem sie es Einzelpersonen ermöglichen, Englisch als sprachliches Kapital für Mobilität, Kommunikation und Chancen zu nutzen, insbesondere in Ländern des äußeren Kreises, die über keine gemeinsame indigene Lingua franca verfügen.
Isingoma et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.