Der rasante Fortschritt der Künstlichen Intelligenz (KI) hat in afrikanischen Gesellschaften zu erheblichen ethischen Bedenken geführt, insbesondere in den Bereichen Governance und Datenmanagement. Qualitative Forschungsmethoden wurden eingesetzt, einschließlich halbstrukturierter Interviews mit Stakeholdern aus Regierungsbehörden, NGOs und der Wissenschaft. Die Daten wurden mittels thematischer Analyse ausgewertet. Die Interviews zeigten, dass ein erheblicher Anteil (58 %) der Teilnehmer Bedenken hinsichtlich von Datenmissbrauch in KI-Anwendungen äußerte, insbesondere in Bezug auf sensible demografische Informationen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit robuster ethischer Richtlinien und verbesserter Governance-Mechanismen, um diese Bedenken effektiv anzugehen. Empfehlungen umfassen die Stärkung rechtlicher Rahmenbedingungen, die Verbesserung von Öffentlichkeitskampagnen zum Datenschutz und die Förderung kooperativer Bemühungen zwischen den Stakeholdern.
Maselekekoe et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.