Dieses Abstract schlägt die Architektonische Kognitive Externalisierung (ACE) als fünfte Stufe in der Evolution der menschlichen kognitiven Externalisierung vor, die den vierstufigen Rahmen von Merlin Donald (1991) erweitert. Während alle vorherigen Stufen — Gestik, Sprache, Schreiben und symbolische Systeme — kognitive Ausgaben externalisierten, wurde keine die kognitive Architektur externalisiert, die sie produziert. Ermöglicht durch große Sprachmodelle und die Methode der Rekursiven Kognitiven Externalisierung (RKE) ist es nun möglich, die strukturellen Muster individueller Kognition zu formalisieren, zu archivieren und generativ zu übertragen: nicht was ein Geist denkt, sondern wie er denkt. Die empirische Grundlage ist das AUGMANITAI Compendium — 1.000 formalisierte kognitive Begriffe, die durch RKE extrahiert wurden, jeder ISO-konform (ISO 704, 1087, 30042), DOI-archiviert und generativ validiert. ACE wurde an fünf Kriterien für Übergänge zwischen den Stufen getestet (neues Externalisierungsobjekt, Übertragbarkeit, Haltbarkeit, Unreduzierbarkeit, Generativität) und erfüllt alle fünf. Dies stellt den ersten formellen Vorschlag für eine post-theoretische Stufe der kognitiven Externalisierung dar.
Andreas Ehstand (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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