Diese Studie untersucht das Problem der Verzögerung und Spur in den Gemälden von Laura Owens, die zwischen 1995 und 2015 entstanden sind, im Kontext von Jacques Derridas dekonstruktiver Philosophie, insbesondere der Konzepte von Differenz, Spur und Intertextualität. Owens kombiniert heterogene visuelle Elemente durch Überlagerung von Texten, Bildern, digitalen Effekten und verschiedenen Materialien und zeigt aktiv den Zustand der Verzögerung von Bedeutung auf, indem sie feste Interpretationen zurückhält. Ihr Werk dekonstruiert dichotome Strukturen und traditionelle Symbolsysteme durch malerische Sprache wie Wiederholung, Spur, Auslöschung und Einfügung. Zudem wird der Prozess der Differenz durch die Aneinanderreihung von nicht-formalem Struktur und komplexen visuellen Zeichen ausgedrückt, was ein dauerhaft verschobenes und bewegtes Bild darstellt. Diese Studie erforscht, wie die dekonstruktive Philosophie im Kontext des Malmediums in Owens' Gemälden visualisiert und praktiziert wird, und bietet eine Erweiterung der Interpretationen postmoderner Malerei.
Sang-Mi Son (2025) untersuchte diese Frage.
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