Für die Pflegekräfte in der Intensivmedizin sollten die Leitungskräfte spezifische strukturelle Präventionsansätze priorisieren, die angemessene Personalbesetzung, das Management von Arbeitsbelastung und Alarmbelastung, geschützte Pausen und eine psychologisch sichere Teamkultur umfassen. Der Zugang zu zeitnaher Peer-Unterstützung, Nachbesprechungen nach traumatischen Ereignissen und der Palliativpflege sowie Führungspraktiken, die moralischen Stress reduzieren (z. B. gemeinschaftliche Entscheidungsfindung und ethische Unterstützung), sollten mit evidenzbasierten Programmen für das Wohlbefinden kombiniert werden, die auf den Kontext der Intensivmedizin zugeschnitten sind.
Badawy et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.