Die Entwicklung äquatorialer Plasmablasen wurde im Hinblick auf die Breitenhöhe und die lokale Zeitdynamik betrachtet. Das erhaltene Muster wurde verwendet, um die besonderen Merkmale der prä- und post-Mitternacht äquatorialen Plasmablasen zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurde eine detaillierte vergleichende Analyse der Histogramme der breiten- und zeitlichen Variationen der Auftretenswahrscheinlichkeit von Blasen in verschiedenen Höhen durchgeführt. Daten von den Satelliten AE-E (~350–475 km), ROCSAT-1 (~600 km) und ISS-b (~972–1220 km) mit unterschiedlichen orbitalen Höhen wurden einbezogen. Die Beobachtungen wurden während der Jahre mit steigender und maximaler Sonnenaktivität durchgeführt. Es wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens äquatorialer Plasmablasen in den äquatorialen und niedrig-latitudinalen Regionen in Höhen von ~350–1200 km vor Mitternacht maximal ist. Andererseits wurde die maximale Auftretenswahrscheinlichkeit von Blasen in der mittel-latitudinalen Region in Höhen von ~600–1200 km nach Mitternacht aufgezeichnet. Es wurde schlussgefolgert, dass das Übergewicht der post-Mitternacht äquatorialen Plasmablasen in der mittel-latitudinalen Region mit der Dynamik ihres Anstiegs und der Zunahme in geometrischer Größe verbunden ist.
L. N. Sidorova (Mi.) hat diese Frage untersucht.