Zusammenfassung Die COVID-19-Pandemie hat umfangreiche Anstrengungen zur Entwicklung therapeutischer Interventionen gegen das schwere akute respiratorische Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) und humane Proteine zur Kontrolle der Virusinfektion angeregt, einschließlich zahlreicher potenzieller Medikamente und Tausender Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen. Diese gemeinsamen Bemühungen führten zu bedeutenden Fortschritten in der Entdeckung und Entwicklung antiviraler Medikamente. In diesem Übersichtsartikel präsentieren wir einen umfassenden Zeitstrahl zur Entwicklung antiviraler Medikamente, der den Fortschritt von frühen Virusinhibitoren zu modernen Breitbandantiviralen nachzeichnet. Außerdem skizzieren wir den aktuellen Stand der Fortschritte in der antiviralen Medikamentenentdeckung, einschließlich zielgerichteter Strategien, innovativer mechanismusbasierter Ansätze und pharmakokinetischer Optimierung. Darüber hinaus diskutieren wir die Herausforderungen und Zukunftsaussichten, die sich aus COVID-19 und anderen Infektionskrankheiten ergeben, einschließlich Erkenntnissen zu künstlicher Intelligenz, dem Einsatz von medizinalchemischen Werkzeugen und Fortschritten in nanotechnologischen Anwendungen. Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Wirkstoffentdeckung wird zunehmend verbreitet, insbesondere in den Bereichen Proteinstrukturvorhersage, Identifizierung von Wirkstoffzielen und Prognose der Bioaktivität. Die Nanotechnologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Verabreichung antiviraler Medikamente und der Impfstoffentwicklung, was sich durch den Einsatz von Lipidnanopartikeln in mRNA-Impfstoffen zeigt. Zusätzlich heben wir potenzielle zukünftige Entwicklungsrichtungen hervor, wie die gezielte Beeinflussung membranloser Organellen (flüssig-flüssig-Phasentrennung).
Du et al. (Mi,) untersuchten diese Fragestellung.
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