Abstract Die Unterschiede in der digitalen Kapazität zwischen Schulen sind ein wichtiger Faktor, der den Erfolg der Technologieintegration in der Bildung direkt beeinflusst. Dennoch behindern die begrenzten Studien zu den Ursachen dieser Unterschiede und die kollektiven Reflexionen der Stakeholder zur digitalen Kapazität ein tiefes Verständnis dieses Themas. Diese Studie hatte zum Ziel, die kollektiven Reflexionen der Stakeholder über das digitale Potenzial von Schulen mithilfe des SELFIE-Tools zu untersuchen und die Hauptfaktoren hinter den Unterschieden der digitalen Kapazität zwischen Schulen zu identifizieren. In dieser Studie wurde ein gemischtes methodisches sequential-explanatory Design verwendet. 493 Schüler, 55 Lehrer und 13 Schulleiter aus sechs Schulen nahmen teil. Die Ergebnisse zeigen, dass Schulen mit unabhängig entwickelten digitalen Strategien, anstatt ausschließlich auf zentralisierte Richtlinien zu setzen, höhere digitale Kapazitäten aufweisen. In Schulen mit ICT-Lehrern wurden signifikante Verbesserungen in der digitalen Kompetenz der Schüler und in anderen Bereichen der digitalen Strategie beobachtet. Außerdem erhöhten starke Kooperationen mit anderen Institutionen nicht nur die digitale Kapazität der Schulen, sondern boten auch kollektive Vorteile. In der beruflichen Weiterbildung, die darauf abzielt, den Einsatz digitaler Technologien im Unterricht zu verbessern, wurde betont, dass die Motivation der Lehrer zur Teilnahme gesteigert werden sollte und dass Schulleiter die Lehrer in den Prozess einbeziehen und unterstützen sollten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulleitern und Stakeholdern bei der Entwicklung digitaler Strategien die digitale Kapazität stärkt.
Çebi et al. (2026) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: