Ziel dieser Studie ist es, einen umfassenden Überblick über die verfügbare Literatur zu bieten über (i) Mundgesundheit, (ii) orofaziale Schmerzen und Dysfunktionen sowie (iii) maxillofaziales und/oder zahnärztliches Trauma bei Sportlern, einschließlich möglicher assoziierter Faktoren und der Auswirkungen von Mundgesundheit sowie orofazialen Schmerzen und Dysfunktionen auf sportliche Leistungen und die Lebensqualität. Eine Literaturrecherche wurde bis zum 13. Mai 2025 durchgeführt. Insgesamt wurden 4520 Artikel gefunden, von denen 55 in diese Scoping-Übersicht aufgenommen wurden. Studien wurden einbezogen, wenn sie die folgenden Kriterien erfüllten: (i) alle Studien über Sportler und Sport; (ii) Informationen zu mundgesundheitsbezogenen Faktoren (z. B. Mundhygiene, parodontalen Problemen, Karies, Zahnerosion, schmerzhaften Kiefergelenksstörungen (TMD), TMD-Dysfunktion, Bruxismus, Muskelaktivität, Trauma weicher Zahnhartstoffe, Trauma harter Zahnsubstanz, mit dem Kiefergelenk (TMJ) verbundenes Trauma, diverses orofaziales Trauma, sportliche Leistung und Lebensqualität); (iii) Kohortenstudien, Querschnittsstudien, Fall-Kontroll-Studien, Fallberichte, qualitative Studien und randomisierte klinische Studien; und (iv) keine Sprachbeschränkungen. Sportler zeigen eine hohe Prävalenz von Mundgesundheitszuständen, wobei Karies 20–56% der Sportler betrifft. Weichteilverletzungen und Frakturen der oberen zentralen Schneidezähne waren das häufigste gemeldete maxillofaziale und/oder zahnärztliche Trauma. Schlechte Mundgesundheit wurde häufig bei Sportlern festgestellt. Mundkrankheiten sind mit einem Rückgang der sportlichen Leistung und einer beeinträchtigten Lebensqualität verbunden. Andererseits können Stressreaktionen, die durch Persönlichkeitsmerkmale und Bewältigungsmechanismen beeinflusst werden, ebenfalls ein mögliches Risikofaktor für (Wieder-)Verletzungen sein.
Bousché et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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