Ziele: menuCH-Kids wurde ins Leben gerufen, um die ersten nationalen Ernährungsdaten für Schweizer Kinder zu generieren, die Exposition gegenüber Lebensmittelverunreinigungen zu bewerten und Ernährungspolitiken zu informieren. Diese Arbeit beschreibt die Methoden, die Datenqualität und die Merkmale der Teilnehmer. Methoden: Von 2023-2024 wurde eine querschnittliche bevölkerungsbasierte Umfrage in sechs Schweizer Zentren durchgeführt, die Ernährungsdaten über zwei nicht aufeinanderfolgende 24-Stunden-Rückrufe/aufzeichnungen und einen Food Propensity Questionnaire sammelte; Lebensstil-, Gesundheits-, Ernährungs- und soziodemografische Informationen über Online-Fragebögen; Anthropometrie, Urin und freiwillige Blutproben durch geschultes Fachpersonal mit standardisierten Verfahren bei 6- bis 17-Jährigen. Die geografische sozioökonomische Stellung (Swiss-SEP) wurde mit Wohnadressen verknüpft. Statistische Gewichte korrigierten für ungleiche Auswahlwahrscheinlichkeiten und Nichtreaktion. Faktoren, die mit der Teilnahme in Verbindung standen, wurden mit logistischen Regressionen erforscht. Ergebnisse: 1.852 Teilnehmer nahmen an dem Besuch teil (Teilnahmerate = 11,9%). Die Datenqualität war hoch (<6% fehlende Werte, 15,1% Ernährungsunterreporter und 98% der Bio-Proben wurden rechtzeitig verarbeitet). Nicht-Teilnehmer waren älter, männlich, nicht schweizerisch, aus sozial schwächeren Nachbarschaften und lebten in kleineren Haushalten. Die Berücksichtigung der sozioökonomischen Position verbesserte die Modelle zur Vorhersage der Teilnahme. Schlussfolgerung: menuCH-Kids liefert hochwertige Ernährungs- und Gesundheitsdaten über die Schweizer Jugend. Die niedrige Teilnahme unterstreicht die Notwendigkeit einer Gewichtungsstrategie, die die sozioökonomische Position einbezieht, um Verzerrungen auszugleichen.
Vincentini et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.