Die Infektion mit Helicobacter pylori (H. pylori) gehört zu den häufigsten bakteriellen Infektionen weltweit. Ihre Rolle bei infektionsassoziierten Krebsarten, wie beispielsweise Magenkrebs und lymphoides Gewebe (MALT)-Lymphom, ist gut bekannt. Mitochondriale Veränderungen in diesen Malignitäten sind jedoch weniger dokumentiert. Mitochondrien sind Schlüsselorganellen, die die zelluläre Homöostase unter normalen und pathologischen Bedingungen aufrechterhalten. Sie regulieren komplexe zelluläre Prozesse und spielen eine entscheidende Rolle bei der Karzinogenese und dem Krebsfortschritt bei mit H. pylori assoziierten Malignitäten. Diese Übersichtsarbeit fasst die Rolle von mitochondrialem Stress bei H. pylori-Infektionen, Magenkrebs und MALT-Lymphom zusammen.
Varga et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.