Diese Studie untersucht die Perspektiven von Schülern der Klassen 5–9 in Aserbaidschan zu nationalen und universellen Werten, identifiziert ihr bestehendes Wissen und ihre Wahrnehmungen und analysiert die Ergebnisse eines pädagogischen Experiments, das auf neuen methodologischen Ansätzen basiert. Im Kontext der Globalisierung ist es zu einem zentralen Ziel der Bildung geworden, wertorientierte Einstellungen zu fördern und gleichzeitig ein Gleichgewicht zwischen globalen kulturellen Einflüssen und nationaler Identität zu wahren. Der theoretische Rahmen basiert auf philosophischen und pädagogischen Interpretationen von Werten als sozio-historischem Konstrukt, das die Persönlichkeitsbildung durch Bildungsprozesse prägt. Das Experiment wurde an Sekundarschulen in Baku und anderen Regionen durchgeführt und beschäftigte 200 Schüler und 80 Lehrer. Es zeigte sich, dass die Schüler zunächst eine begrenzte Auffassung dieser Werte hatten. Die Implementierung von projektbasiertem Lernen, Debatten, Exkursionen, Elternbeteiligung, interdisziplinärer Integration und der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verbesserten sowohl das Engagement als auch die Lernergebnisse. Die Studie wurde mit institutioneller Genehmigung und freiwilliger Teilnahme durchgeführt, wodurch Anonymität und die Einhaltung ethischer Forschungsstandards sichergestellt wurden. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Integration nationaler und universeller Werte in den Bildungsprozess das Bürgerbewusstsein, die moralische Entwicklung und die aktive Teilnahme der Schüler am Lernen stärkt.
Shahnaz Abdullayeva (Do,) untersuchte diese Frage.
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