Die strukturelle Differenzierungs-Kosmologie (SDC) ist ein theoretisches Rahmenwerk, das auf der Annahme basiert, dass absolutes Nichts nicht existieren kann. Das Universum wird als geschlossenes System ohne externe Referenz modelliert, wobei die kosmische Evolution als irreversible interne Umkonfiguration vorhandener Strukturen beschrieben wird. In dieser Version ist die konzeptionelle Variable strukturelle Dichte C(t) schwach mit kosmologischen Beobachtungen verbunden. Kosmische Expansion und Beschleunigung werden als beobachtbare Projektionen einer monotonen strukturellen Differenzierung interpretiert, die einen alternativen interpretativen Rahmen für dunkle Energie-ähnliche Phänomene bietet, ohne zusätzliche Entitäten einzuführen.
Koji Okino (Fri.) untersuchte diese Frage.