Der Konflikt in der Ukraine hat zur Vertreibung von Millionen von Kindern und ihren Müttern geführt und stellt eine noch nie dagewesene Herausforderung für Gastgeberländer wie Spanien dar. Ziel dieses Papiers ist es, die Wahrnehmungen von Flüchtlingskindern und ihren Müttern ukrainischer Herkunft bezüglich der sozialen und bildungsrelevanten Faktoren zu analysieren, die ihren Aufnahmeprozess im spanischen Bildungssystem beeinflussen. Es wurde ein qualitativer Ansatz mit 26 Teilnehmern gewählt, darunter 13 Mütter und 13 Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren. Die erhaltenen Ergebnisse wurden induktiv in drei Analyse-Kategorien eingeteilt: Barrieren für die Bildungsinklusion, Förderer der Bildungsinklusion und Vorschläge zur Verbesserung dieses Prozesses. Eine Stärke war das Engagement der beteiligten Akteure, das sich durch eine beispiellose Schutzreaktion zeigte. Es wurden jedoch signifikante Barrieren in Bezug auf Sprachimmersion, die Aufmerksamkeit und das Verständnis durch Lehrer und Mitschüler, die Arbeitsbelastung der Schule sowie die Unsichtbarkeit ihrer Umstände und Bedürfnisse identifiziert, was den Prozess der Aufnahme von Flüchtlingskindern gefährdete. Zusammenfassend sollten alle sozialen und bildungspolitischen Akteure zu einer effektiven Reaktion auf das Migrationsparadigma beitragen, weshalb es unerlässlich ist, das Recht auf qualitativ hochwertige Bildung für alle Minderjährigen zu gewährleisten.
Lorente-Avilés et al. (2026) untersuchten diese Frage.
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