Deuterium-Stoffwechselbildgebung (DMI) ist eine aufkommende Magnetresonanztomographie-Technik, die eine nicht-invasive Untersuchung des in-vivo-Stoffwechsels ohne den Einsatz ionisierender Strahlung ermöglicht. Durch die Verabreichung verschiedener deuteriummarkierter Substrate können unterschiedliche Stoffwechselwege und Flüsse untersucht werden. Bisher konzentrierten sich die meisten DMI-Studien auf den zerebralen Stoffwechsel; jedoch weitet sich die Anwendung schnell aus und umfasst nun auch Stoffwechselprozesse in anderen Körperorganen und Geweben sowie nicht-zerebrale Tumoren. Diese Übersicht fasst den aktuellen Stand der in-vivo DMI-Forschung über das Gehirn hinaus zusammen und beinhaltet Studien zur Leber, nicht-zerebralen Tumoren und anderen Organen wie der Bauchspeicheldrüse, Niere und dem Herzen. Mit anhaltenden methodischen Weiterentwicklungen und wachsendem Fokus auf die klinische Umsetzung bietet DMI große Chancen als vielseitiges Werkzeug zur Untersuchung des menschlichen Stoffwechsels und für zukünftige klinische Anwendungen.
Konig et al. (Sat,) untersuchten diese Fragestellung.