Diese randomisierte Studie verglich die mittelfristigen Effekte von Supersätzen (SS) und Cluster-Sätzen (CL) auf die neuromuskuläre Leistung bei Amateur-Basketballspielern. Dreißig Teilnehmer wurden randomisiert auf SS (n = 15) oder CL (n = 15) verteilt und absolvierten ein 6-wöchiges Ganzkörper-Krafttraining. Beide Gruppen trainierten Kniebeugen (SQ) und Bankdrücken (BP) mit entsprechendem Volumen (18 Wiederholungen pro Übung und Sitzung) und Intensität (75 % 1RM). SS wechselten zwischen SQ und BP mit 1 Minute Pause zwischen den Übungen und 3 Minuten zwischen den Supersätzen; CL fügten 30-sekündige Pausen innerhalb des Satzes nach jeweils zwei Wiederholungen hinzu, verwendeten 3 Minuten zwischen den Sätzen und vollendeten alle SQ vor BP. Vor- und Nachuntersuchungen erfassten die Höhe des Countermovement-Jumps (CMJ), die Wurfweite mit dem Medizinball (MBT) sowie die Last-Geschwindigkeits-Parameter – Last-Achsen-Schnittpunkt (L0), Geschwindigkeits-Achsen-Schnittpunkt (v0) und Fläche unter der L-v-Beziehungslinie (Aline) – für SQ und BP. Die Zeiteffekte zeigten signifikante Verbesserungen in CMJ, MBT, L0 und Aline in beiden Gruppen, während v0 unverändert blieb (p ≥ 0,627). Es wurden keine Zeit×Gruppen-Interaktionen festgestellt (p ≥ 0,085). Die Unterschiede zwischen den Gruppen waren trivial, mit kleinen nicht signifikanten Effekten, die SS für SQ v0 (ES = 0,44) und CL für BP Aline (ES = 0,28) begünstigten. Supersätze erzielten vergleichbare Anpassungen mit erheblich kürzerer Ruhezeit (9 vs. 23 Minuten) und unterstützen deren Verwendung als zeiteffiziente Trainingsstrategie.
Janicijevic et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.