Zweck Diese Studie zielt darauf ab, die Bildung der beruflichen Identität von Lehrkräften (TPI) unter Lehramtsstudierenden in Oman aus einer interkulturellen Perspektive zu untersuchen und erforscht, wie kulturelle und institutionelle Kontexte die Identitätsfaktoren prägen. Design/Methode/Ansatz Anhand eines Vier-Faktoren-Modells (Fisherman und Abbot, 1998) wurde TPI über vier Faktoren bewertet: Vertrauen in das Lehren, Selbstverwirklichung, Lehren als Mission und Anerkennung von beruflichen Herausforderungen. Die Daten von 1.080 Lehramtsstudierenden aus sechs Hochschulen wurden einer Strukturgleichungsmodellierung und einer konfirmatorischen Faktoranalyse unterzogen. Ergebnisse Die Vier-Faktoren-Struktur wurde unterstützt (CFI = 0,949; RMSEA = 0,076). Vertrauen in das Lehren und Selbstverwirklichung waren am stärksten mit TPI verbunden, was auf hohe wahrgenommene Kompetenz und persönliches Wachstum hinweist. Lehren als Mission und die Anerkennung von Herausforderungen wurden weniger stark unterstützt, was auf ein begrenztes bürgerschaftliches Engagement und Bewusstsein für systemische Anforderungen hinweist. Die multivariate Analyse zeigte statistisch signifikante Unterschiede in den Identitätsfaktoren nur basierend auf dem GPA, ohne signifikante Variationen nach Geschlecht oder Gründen für den Berufseintritt. Praktische Implikationen Die Ergebnisse legen die Notwendigkeit von Reformen in der Lehrerbildung nahe, die interkulturelle Kompetenz, kritische Reflexion und identitätsinformiertes Praktikumsdesign fördern, um Lehrer besser auf vielfältige Klassenzimmer vorzubereiten. Originalität/Wert Diese Studie trägt zur Forschung zur interkulturellen Lehrerbildung bei, indem sie die Identitätsanalyse in die soziokulturellen Realitäten des Arabischen Golfes situierte. Sie hebt hervor, wie angehende Lehrer Identität innerhalb linguistischer, regionaler und institutioneller Vielfalt aushandeln.
Alabri et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.