Diese Studie zielt darauf ab, die Beziehung zwischen Verbraucherneurowissenschaften und Neuromarketing mittels einer multivariaten Methodik zu untersuchen. Werkzeuge wie die Hauptkomponentenanalyse (PCA) und tiefenlernende neuronale Netzwerke wurden eingesetzt, um die Verbraucherreaktionen auf funktionale Produkte zu interpretieren. Zu diesem Zweck wurden EEG-Signale von 83 Teilnehmern im Alter von 20 bis 29 Jahren gesammelt, aufgezeichnet und analysiert, um bedeutende neuronale Marker in Bezug auf Entscheidungen zum Lebensmittelkonsum zu identifizieren. Schlüsselfaktoren, die die Entscheidungsfindung beeinflussen, wurden identifiziert, einschließlich niedriger Beta- und Gammafrequenzbänder. Auch die Aufmerksamkeit und Reflexion der Teilnehmer spielten eine Rolle. Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Methode und zeigen deren Anwendbarkeit in verschiedenen Bereichen, die eine genaue und zuverlässige Klassifizierung erfordern. Darüber hinaus werden im Abschnitt über die Lebensmittelindustrie einige mögliche Anwendungen dieses Themas erwähnt, mit dem Ziel, ihnen zu ermöglichen, personalisierte Ernährungsstrategien basierend auf den aus der Gehirnaktivität der Verbraucher gewonnenen Ergebnissen zu entwickeln.
Escobar et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.