In dieser Studie berichten wir über den Effekt expliziter Anweisungen im Popularisierungsdiskurs auf die metakognitive Bewusstheit bei interdisziplinären Studenten im Grundstudium. Wir entwickelten eine Lehrintervention zum Popularisierungsdiskurs unter Verwendung von Bildungsdesignforschung. Der iterative Entwurfszyklus dauerte vier akademische Jahre und umfasste acht aufeinanderfolgende Designs. Anschließend nahmen interdisziplinäre Studenten an der vierstündigen Unterrichtsintervention teil. Die Daten aus Fragebögen und Selbstreflexionen wurden quantitativ unter Verwendung eines Wilcoxon-Vorzeichen-Rangtests und qualitativ durch thematische Analyse ausgewertet. Die quantitative Analyse zeigt einen Anstieg des deklarativen Wissens und einen gewissen Anstieg des prozeduralen Wissens. Die qualitative Analyse zeigt, dass die Studenten deklaratives Wissen über Popularisierung als Genre, prozedurales Wissen darüber, wie man einen Popularisierungsdiskurs produziert, und Selbstregulation durch das Management von Erwartungen an die Popularisierungsschreibung erlangt haben. Eine Sitzung im Popularisierungsdiskurs könnte somit bereits das metakognitive Bewusstsein positiv beeinflussen, aber mehr und konsequente Schulungen würden vorteilhaftere Ergebnisse erzielen.
Sterk et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.