Dieses Papier untersucht das Zusammenspiel von KI-Sprachtechnologien, Gebärdensprachdolmetschen und linguistischem Zugang und konzentriert sich darauf, wie diese Entwicklungen die hart erkämpften sprachlichen Rechte von gehörlosen Gemeinschaften gefährden. Während KI-Werkzeuge Innovation und Resilienz versprechen, perpetuieren sie auch Vorurteile, verstärken Technobeableismus und verschärfen Ungleichheiten durch systematische und gestalterische Mängel. Die historische Bevorzugung von Gebärdensprachdolmetschen als dominantes Zugangskonzept beeinflusst die Entwicklung und den Einsatz von KI oft und stellt gehörlose Sprachpraktiken in den Hintergrund, wodurch neue Hierarchien des Zugangs geschaffen werden. Diese Dynamiken bedrohen die linguistische Autonomie zugunsten technologischer Unterordnung, insbesondere für marginalisierte gehörlose Nutzer. Basierend auf Deaf Studies, Studien zum Gebärdensprachdolmetschen und kriptechnowissenschaftlichen Ansätzen kritisiert dieses Papier die Darstellung von KI als Ersatz für Dolmetscher und hebt die breiteren Implikationen für Zugangsrahmen hervor. Es fordert gehörlosen-geführte Ansätze, um sicherzustellen, dass KI gerechte, ethische und vertrauenswürdige Zugangspraktiken fördert, anstatt die sprachlichen und sozialen Rechte gehörloser Gemeinschaften zu untergraben.
Maartje De Meulder (Mon,) untersuchte diese Frage.