Im Rückblick auf das hundertjährige Jubiläum von Park und Burgess' "The City" und basierend auf Uitermarks zeitgerechter Analyse stimme ich zu, dass die ursprünglichen ontologischen Annahmen der Chicago School fehlerhaft sind, jedoch bleibt ihr epistemologischer Ansatz und die zentralen Einsichten bemerkenswert produktiv für die zeitgenössische Stadtforschung. Ich erforsche sowohl das bleibende Erbe der Chicago School als auch neue Richtungen in drei Bereichen: die Einbettung von Nachbarschaften in höhergestellte soziale Strukturen; das Potenzial von „Big Data“ und computergestützten Methoden in der Stadtforschung; und aufkommende Rahmenbedingungen für das Verständnis des sozialen Wandels in urbanen Räumen.
Robert J. Sampson (Di,) hat diese Frage studiert.