Diese systematische Übersicht fasst zeitgenössische Beweise (2021–2025) zur Unterbrechung der formalen Bildung im Südsudan zusammen, einem Kontext anhaltender Fragilität. Sie behandelt eine kritische Lücke in der konsolidierten Analyse der spezifischen, sich überschneidenden Mechanismen, durch die anhaltende lokalisierte Konflikte und interne Vertreibung den Zugang zu Bildung und Kontinuität behindern. Die Methodik befolgte die PRISMA-Richtlinien und umfasste systematische Suchen in fünf akademischen Datenbanken sowie graue Literatur von wichtigen zwischenstaatlichen und afrikanischen Forschungsinstituten. Vorgegebene Einschlusskriterien und kritische Bewertungsinstrumente wurden angewendet, um Rigorosität und Reproduzierbarkeit sicherzustellen. Die Analyse von 42 eingeschlossenen Quellen zeigt, dass direkte Angriffe auf Bildungsinfrastruktur, die Entführung und Rekrutierung von Lehrern und Schülern sowie die wiederholte Schließung von Schulen weiterhin vorherrschende Treiber der Unterbrechung bleiben. Darüber hinaus schaffen Vertreibungen erhebliche Zugangshürden; intern Vertriebene (IDPs), insbesondere Mädchen und Jugendliche in Schutzstätten, sehen sich erhöhten Risiken durch Sicherheitsbedenken, wirtschaftliche Prekarität und einen Mangel an zertifizierten Lernräumen gegenüber. Während humanitäre Interventionen wichtige Übergangslernmöglichkeiten bieten, haben sie häufig Schwierigkeiten, die curriculare Kontinuität oder die Ausrichtung an langfristigen nationalen Bildungsplänen sicherzustellen. Die Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an kontextspezifischen, resilienten Bildungsstrategien, die in Zusammenarbeit mit den südsudanesischen Gemeinschaften entwickelt werden. Diese müssen den Schutz der Bildung als grundlegendes Element der Stabilität priorisieren und eine kritische afrikanisch-zentrierte Perspektive auf den Wiederaufbau inmitten anhaltender Krisen widerspiegeln.
Achol Malek (Sun,) untersuchte diese Frage.