Steigende Bedenken hinsichtlich schlechter psychischer Gesundheit bei Jugendlichen konzentrieren sich oft auf Mädchen und Selbstverletzung. Doch zunehmende Beweise heben die negativen Auswirkungen auf Jungen hervor – insbesondere auf diejenigen, die sich entfremdet fühlen und sich online zur Sozialisation wenden. Dies birgt das Risiko der Exposition gegenüber extremistischen Inhalten, wie sie in toxischen Subkulturen wie der Incel-Bewegung zu sehen sind und die in der aktuellen Netflix-Serie "Adoleszenz" (2025) dramatisiert werden. Abnehmende persönliche Sozialisation und geschwächte elterliche Unterstützung verschärfen die Verletzlichkeiten weiter. Die Bewältigung dieser Krise erfordert interventionen auf mehreren Ebenen, einschließlich Digital Literacy Bildung, stärkeren Online-Sicherheitsbestimmungen und gemeinschaftlicher psychischer Gesundheitsunterstützung. Dringende politische Maßnahmen und weitere Forschung sind erforderlich, um die schädlichen Auswirkungen der Online-Radikalisierung auf Jugendliche zu mildern.
McNicholas et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.