Das Verlassen einer stark sozialisierten Identität kann besonders stressig sein. Durch Interviews mit 32 Frauen, die den fundamentalen Christentum verlassen haben und nun als atheistisch oder agnostisch identifizieren, untersucht diese Studie religiöse Erziehung und wie sie die Prozesse der Teilnehmer beim Verlassen ihrer Glaubensgemeinschaften geprägt hat. Die Ergebnisse verdeutlichen die Belastungen, die mit religiöser Dekonstruktion verbunden sind, sowie die Resilienz und Handlungsfähigkeit bei der Navigation von Identität außerhalb vorheriger religiöser Rahmenbedingungen. Die anfänglichen Dekonstruktionsreisen waren durch kognitive Dissonanz geprägt, was zu einer Neubewertung von Selbstwahrnehmung, Überzeugungen und Werten führte. Während die Dekonstruktion Wege für Selbstausdruck und Freiheit eröffnete, wurde sie als emotional schmerzhaft und als ein erheblicher Verlust der vorherigen Identität, Familie und Gemeinschaft beschrieben. Diese Studie ergänzt die Literatur über sich verändernde Identitäten und erläutert, wie Unterstützung für diejenigen angezeigt wird, die Glaubensgemeinschaften verlassen.
Manley et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.