ZUSAMMENFASSUNG Diese Studie untersucht freiwilliges Umweltmanagement (VEM) als Weg zur grünen wirtschaftlichen Transformation in Entwicklungsländern. Ein dreiparteiisches Spielmodell wird entwickelt, um die Interaktionen zwischen Produzenten, Regierung und Verbrauchern unter unterschiedlichen Ebenen der Strenge von Umweltpolitik und Umweltbewusstsein zu analysieren. Das Modell wird durch Simulationen mit Marktdaten aus Vietnam verifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Umweltstrafe, die Überwachungskosten und das Umweltbewusstsein der Verbraucher die stärksten Treiber von VEM sind. Ein hohes öffentliches Bewusstsein und strenge Durchsetzung fördern die grüne Produktion, während schwache Regulierungen und hohe Compliance-Kosten diese behindern. Anreizbasierte Politiken haben nur begrenzte Wirkung, es sei denn, sie sind mit den Markt- und Regulierungssignalen abgestimmt. Die Simulation zeigt auch kritische Schwellenwerte in der Produktion, dem Konsum und der Regierungsüberwachung auf, die notwendig sind, um einen selbsterhaltenden grünen Markt zu erreichen. Durch die Integration der Verhaltensdynamik der Stakeholder trägt diese Studie zur Literatur über VEM bei, bietet nützliche politische Einblicke und einen strategischen Entscheidungsrahmen für ressourcenbeschränkte und sich schnell verändernde Volkswirtschaften.
Vũ Thị Vân (Wed,) hat diese Frage untersucht.