Die japanische Literaturforschung in China hat eine über 100-jährige wissenschaftliche Tradition und hat vier Generationen von Forschungsgruppen gebildet. Dies zeigt einen fortschreitenden Prozess von oberflächlichen zu tiefgründigen Ebenen, von literarischer Kritik zu literarischer Forschung, von Amateurschaft zu Professionalität und von der Suche nach praktischen Werten zu nicht-praktischen, reinen wissenschaftlichen Werten, ja sogar zu einer Suche nach ästhetischen Werten. In verschiedenen historischen Phasen wurde sie kräftig durch politische Strömungen, kulturelle und literarische Innovationen in China vorangetrieben. Es wurden eine Reihe von Forschungsergebnissen in zahlreichen Bereichen erzielt, darunter die umfassende Literaturgeschichtsforschung, Forschung zu „Man'yōshū“ und Waka/Haiku, Forschung zu klassischen prosaischen Erzählungen wie „Genji Monogatari“, Forschung zur dramatischen Literatur wie Nō, Forschung zur Hanshi-Literatur, moderne Literaturforschung, Forschung zur Literaturtheorie und Ästhetik sowie zur Geschichte der literarischen Beziehungen zwischen China und Japan, was einen wichtigen Teil der Geschichte der Auslandsliteraturforschung in China und letztlich der gesamten wissenschaftlichen Kulturgeschichte darstellt. Sie hat zur Errichtung der modernen chinesischen Kultur aus zwei Perspektiven, Wissen und Gedanken, beigetragen und zudem eine solide Grundlage für die Kompilation der wissenschaftlichen Geschichte in diesem Bereich geschaffen.
Wang et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.