Hintergrund Ziele: Personen indischer Abstammung (IA) werden im Allgemeinen als "asiatisch" kategorisiert, eine Gruppe, die historisch mit einem niedrigeren kardiovaskulären (CV) Risiko in Verbindung gebracht wird. Neueste Erkenntnisse deuten auf eine Heterogenität im CV-Erkrankungsrisiko unter asiatischen Untergruppen hin. Diese Studie bewertet die Prävalenz von peripherer Arterienerkrankung (PAD) und Risikofaktoren bei IA-Teilnehmern, die in den Programmen der Comprehensive Heart and Multidisciplinary Limb Preservation Outreach Networks (CHAMPIONS) untersucht wurden. Methoden: Zwischen 2022-2025 führten die Anbieter Screenings durch und boten Aufklärung zu PAD und deren Risikofaktoren bei CHAMPIONS-Events an. Demografische Daten und CV-Risikofaktoren wurden erfasst. Personen wurden nach selbstberichteter Rasse/Ethnie kategorisiert, wobei besondere Aufmerksamkeit auf diejenigen gerichtet wurde, die sich als indischer Abstammung identifizierten. Eine vergleichende Analyse wurde durchgeführt. Ergebnisse: 624 Teilnehmer (190 IA und 438 Non-IA) wurden mit einem Durchschnittsalter von 50±17 und 47% Männern untersucht. IA-Teilnehmer hatten häufiger Diabetes (DM, p=.002), Hyperlipidämie (p=.006) und Bluthochdruck (p=.047). IA-Teilnehmer berichteten häufiger über eine familiäre Vorgeschichte von Gefäßerkrankungen (p < 0.05). Schlussfolgerungen: Personen indischer Abstammung, die bei CHAMPIONS-Events untersucht wurden, hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, die kriterialen Leitlinien für das Risiko von PAD zu erfüllen, was durch eine höhere Prävalenz etablierter kardiovaskulärer Risikofaktoren, einschließlich Bluthochdruck, Hyperlipidämie, DM und einer stärkeren erblichen Veranlagung, getrieben wird. Obwohl die bestätigte Prävalenz von PAD basierend auf ABI/TBI in dieser Gruppe nicht höher war, heben diese Ergebnisse ein unterschiedliches kardiovaskuläres Risikoprofil hervor und unterstreichen die Bedeutung einer frühen Risikoidentifikation und gezielter Präventionsstrategien in einer Population mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.
Dosanjh et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.