Die Studie führte sequenzielle Fermentationen von rotem Traubensaft unter Verwendung mehrerer Stämme von Lachancea thermotolerans und einem Stamm von Saccharomyces cerevisiae durch. Aufgrund der neuen Bedingungen, die durch den Klimawandel auferlegt wurden, muss die Weinsäure sowie das flüchtige Profil betroffen sein. Non-Saccharomyces-Hefen wie L. thermotolerans sind echte Alternativen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weinproduktion zu mildern. Die L. thermotolerans-Stämme umfassten drei kommerziell verfügbare Stämme und zwei weinbezogene natürliche Isolate. L. thermotolerans zeigte signifikante statistische Unterschiede in grundlegenden chemischen Parametern wie Laktat-, Malat- oder Ethanolkonzentrationen sowie im flüchtigen Profil. S. cerevisiae produzierte deutlich einige flüchtige Verbindungen in höheren Mengen als die untersuchten L. thermotolerans-Stämme, während andere den gegenteiligen Effekt zeigten. Sequenzielle Fermentationen mit einem der untersuchten Stämme von L. thermotolerans in Kombination mit S. cerevisiae zeigten ein erhöhtes flüchtiges Profil im Vergleich zur Einzelfermentation von S. cerevisiae, was den synergistischen Effekt zwischen den untersuchten Arten hervorhebt.
Vicente et al. (2022) haben diese Frage untersucht.