Die Gallenblasenverdopplung ist eine seltene angeborene biliäre Anomalie, die aufgrund anatomischer Variationen, insbesondere bei Vorliegen doppelter Gallenwege, diagnostische und chirurgische Herausforderungen darstellen kann. Wir berichten über den Fall eines Patienten, der mit wiederkehrenden Schmerzen im rechten Oberbauch aufgrund von Cholelithiasis vorgestellt wurde und für eine elective laparoskopische Cholezystektomie eingeplant war. Während der Operation wurde unerwartet eine doppelte Gallenblase mit zwei Gallenwegen identifiziert. Intraoperative Befunde bestätigten die Anomalie, und eine sorgfältige Dissektion des Calotschen Dreiecks ermöglichte die sichere Identifizierung und Ligatur der biliären Strukturen, wodurch die erfolgreiche Resektion beider Gallenblasen ohne Komplikationen ermöglicht wurde. Der postoperative Verlauf war komplikationslos, und der Patient wurde am postoperativen Tag 1 entlassen. Dieser Fall unterstreicht die Wichtigkeit einer sorgfältigen intraoperativen Beurteilung der biliären Anatomie und zeigt, dass das laparoskopische Management bei symptomatischen Patienten auch dann sicher und effektiv sein kann, wenn die Gallenblasenverdopplung präoperativ nicht erkannt wird.
García et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.