Eine erhebliche umweltliche Herausforderung besteht darin, die Beziehung zwischen dem Verlassen landwirtschaftlicher Flächen (ALA), Landdegradierung und Bodeneigenschaften sowie deren Auswirkungen auf die Wasserqualität zu untersuchen. Diese Studie entwickelte einen geo-umweltlichen Modellansatz zur Bewertung der Verbindungen zwischen ALA, Landdegradierbarkeit und Wasserqualität in der Khuzestan-Ebene im Südwesten Irans. Der Random Forest (RF) wurde verwendet, um die Landdegradierbarkeit zu kartieren, und die Analyse räumlicher Korrelationen wurde genutzt, um die Beziehung zur Wasserqualität in verschiedenen räumlichen Maßstäben sowohl während Trocken- als auch während Nassperioden zu bewerten. Die auf RF basierende Karte der Landdegradierbarkeit zeigte das Vorhandensein von niedriger bis moderater Landdegradierung in der Region. Die östlichen und südöstlichen Teile der Region wiesen die höchsten Degradierungsniveaus auf, während die zentralen Teile sowie die im Norden und Westen die geringste Degradierung zeigten. Schwer degradierte Gebiete entsprachen verlassenen landwirtschaftlichen Flächen. Die Ergebnisse des Wasserqualitätsindex (WQI) zeigten, dass 54 % der Wasserproben während der Trockenperiode als schlecht (50 ≤ WQI <75) klassifiziert wurden, während 96,5 % während der Nassperiode als ungeeignet (WQI ≥100) eingestuft wurden. Die Korrelation zwischen Landdegradierbarkeit und WQI war in der Trockenperiode leicht stärker und erreichte ihren Höhepunkt im 500 m Puffer. Dieses Ergebnis unterstreicht die Bedeutung der Datensammlung aus verschiedenen Quellen für die Kartierung der Landdegradierbarkeit, die Erkundung unterschiedlicher räumlicher und zeitlicher Maßstäbe der Wasserqualität und das Verständnis der Auswirkungen von Pufferzonen auf die Landdegradierung. Diese Erkenntnisse sind entscheidend für den effektiven Schutz von Wasser und Land sowie die Entwicklung nachhaltiger, naturbasierter Richtlinien. • Signifikante räumliche Korrelationen zwischen Landdegradierbarkeit und WQI wurden im 500 m Puffer gefunden. • Der höchste Anteil an Landdegradierbarkeit war mit verlassenen landwirtschaftlichen Flächen verbunden. • Die Wasserqualität war während der Nassperiode schlechter im Vergleich zur Trockenperiode. • Random Forest zeigte starke Leistung und Effizienz bei der Erstellung von Karten zur Landdegradierbarkeit.
Derakhshan-Babaei et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.