680 Hintergrund: Die rw-Sicherheit zeitgemäßer 1L-Behandlungsregime (tx) für la/mUC wurde bereits berichtet. Diese aktualisierte Analyse, die zusätzliche Patienten (pts) und einen erweiterten Studienzeitraum umfasst, bietet eine umfassendere Bewertung der Inzidenz rw tx-bedingen unerwünschten Ereignisse (rwTEAEs). Methoden: Diese retrospektive Kohortenstudie identifizierte erwachsene pts, die von Jan 2020 bis Jun 2024 in den USA mit la/mUC diagnostiziert wurden, mithilfe der Premier PINC AI Healthcare-Datenbank. Kohorten wurden basierend auf 1L tx gebildet: enfortumab vedotin + pembrolizumab (EV + P), cisplatin- oder carboplatinbasierte Chemotherapie (± Avelumab-Erhaltungsbehandlung) und monotherapeutische Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI). Um die Exposition gegenüber 1L tx anzupassen, wurden rwTEAEs als Anzahl der Ereignisse pro 1.000 Personentagen unter tx berechnet. Analysen waren beschreibend. Ergebnisse: 7.984 pts wurden einbezogen. Das mediane Alter betrug 72 Jahre (IQR, 64-78), 73% der pts waren männlich und 83% waren weiß; der durchschnittliche Charlson-Deyo Komorbiditätsindex betrug 5,02 (SD, 3,40). Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 140 Tage (IQR, 92-175). Die häufigsten rwTEAEs umfassten infusionserkrankte Reaktionen (53%), Anämie (33%), Müdigkeit (20%), Asthenie (20%) und Übelkeit/Erbrechen (18%). Die Inzidenz spezifischer rwTEAEs von Interesse variierte über die 1L tx (Tabelle). ICI-Monotherapie hatte die niedrigsten Gesamtraten an rwTEAEs, während platinhaltige Chemotherapien höhere Raten an hämatologischen Toxizitäten aufwiesen. EV + P wies höhere Raten für Müdigkeit, periphere Neuropathie und Hautausschläge auf. Schlussfolgerungen: Diese erweiterte Analyse der ELEVATE UC-I Studie verbessert das Verständnis der rw-Sicherheit zeitgemäßer 1L tx für la/mUC und hebt unterschiedliche Toxizitätsprofile hervor. Die Ergebnisse können die Patientenberatung, die proaktive Minderung der tx-Toxizität und die gemeinsame Entscheidungsfindung informieren. Zukünftige Forschung könnte rwTEAE-Schätzungen weiter an klinodemoraphische und Krankheitsmerkmale anpassen und die damit verbundenen u.a. Ressourcennutzung im Gesundheitswesen sowie wirtschaftliche Auswirkungen evaluieren.
Nizam et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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