Zusammenfassung Der Artikel befasst sich mit neueren Entwicklungen in Religionspädagogik und Praktischer Theologie, die die Materialität als Reflexionsbegriff in den Fokus rücken. Dabei geht es um die Frage, ob und inwiefern sich das in den Religionswissenschaften entwickelte Konzept der Religionsästhetik auf die Zuordnung von Religionspädagogik und Praktische Theologie übertragen lässt. Führt der Ansatz in den Religionswissenschaften zu einem Paradigmenwechsel im Umgang mit Religion, so legen religionsästhetische Kartierungen aktueller Studien zu Dingen, Artefakten und Gegenständen, Körper und Embodiment, Kirchen und Museen nahe, dass sich die Materialität von Religion auch auf Religionspädagogik und Praktische Theologie auswirken kann: Die Disziplinen werden stärker miteinander verknüpft, auch fokussiert die Materialität als Reflexionsbegriff die implizite Sichtbarkeit von konfessionsmorphologischen und religionsbezogenen Ausprägungen von Dingen, Körpern und Räumen.
Antje Roggenkamp (Wed,) studied this question.