Diese Präsentation basiert auf einer Umfrage unter Forschern in akademischen Institutionen und Förderagenturen, die darauf abzielt, Wahrnehmungen von Forschungsevaluation und Exzellenz in Europa und darüber hinaus zu verstehen. Die Umfrage wurde innerhalb der TIER-Arbeitsgruppe (Towards an Inclusive Evaluation of Research) von CoARA durchgeführt und während eines Online-TIER-Workshops am 27. Juni 2025 präsentiert. Konkret präsentieren diese Folien einen Ansatz zur Erkennung von impliziten Vorurteilen – insbesondere solchen, die mit Geschlecht zu tun haben – in Evaluationskontexten. Die zentrale Erkenntnis ist, dass sprachliche Rahmenbedingungen als Proxy zur Messung von Vorurteilen verwendet werden können, die sonst nicht offen anerkannt würden. Aus der Umfrage, die etwa 2.000 Forscher erreichte, ergab sich, dass die Befragten ihre Bewertungen stereotypischer Aussagen änderten, wenn derselbe Inhalt mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen ausgedrückt wurde. Dies führte uns dazu, die zugrunde liegenden kognitiven Mechanismen intensiver zu untersuchen, mit dem Ziel, mögliche Lösungen für gerechtere Praktiken in der Forschungsevaluation zu identifizieren.
Coniglione et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.