Botanische Extrakte werden weitreichend als Gesundheitsmittel eingesetzt, haben jedoch nicht das strenge Prüfungsverfahren durchlaufen, das für von der FDA zugelassene Arzneimittel erforderlich ist. Die Forschung zur phytochemischen Bioverfügbarkeit und Transformation hat sich hauptsächlich auf den Leberstoffwechsel und die Plasma-Bindung konzentriert, während die Studien zum gastrointestinalen und Mikrobiom-Stoffwechsel begrenzt bleiben. Diese Studie kombinierte in vitro Verdauungsassays mit massenspektrometriebasierten Metabolomics und molekularen Netzwerkanalysen, um die Metaboliten in Extrakten von Withania somnifera-Blättern und -Wurzeln zu analysieren, zusammen mit drei bekannten bioaktiven Referenzstandards: Withaferin A, Withanolide A und Withanoside IV. Sowohl Withaferin A als auch Withanoside IV unterzogen sich einer signifikanten in vitro Transformation, während Withanolide A unter den Bedingungen stabil blieb. Die molekurativen Netzwerke zeigten, dass Withanolide im Wurzelextrakt weitgehend stabil waren, während viele im Blattextrakt unter den Testbedingungen instabiler waren. Die detaillierte Netzwerk-Analyse ermöglichte auch die Identifizierung spezifischer Metabolitenumwandlungen. Diese Ergebnisse unterstützen die Verfeinerung von in vitro Modellen, um das in vivo Verhalten in komplexen botanischen Mischungen besser vorherzusagen.
Barr et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.