Ziele: Die Ziele sind die Einschätzung der Stressniveaus unter Medizinstudierenden im 1. und 2. Jahr sowie die Evaluation seiner Quellen und Auswirkungen auf ihre Studiengewohnheiten. Materialien und Methoden: Eine Querschnittserhebung mittels eines geschlossenen Fragebogens wurde online an Studierende im 1. und 2. Jahr 8 Wochen nach Beginn der Vorlesungen verteilt. Der Fragebogen erfasste demografische Daten, Punktzahl der Wahrgenommenen Stressskala (PSS), akademische, psychologische und gesundheitsbezogene Stressoren sowie die Auswirkungen auf die Studiengewohnheiten. Die statistische Analyse wurde mit Excel und R durchgeführt. Ergebnisse: Der Fragebogen wurde an 320 Studierende verteilt, und es wurden 73 vollständige Antworten erhalten (Antwortquote: 22,8%). Von den 73 vollständigen Befragten waren 71% weiblich, 26% männlich und 3% identifizierten sich als andere. Die durchschnittliche PSS-Punktzahl betrug 10,2 ± 2,5 (63,75% des maximalen Wertes von 16) (für hohen wahrgenommenen Stress: PSS >67,5%, und für niedrigen wahrgenommenen Stress: PSS <35%). Nennenswerte Stressoren waren Unsicherheit über die Zukunft, begrenzte Freizeit, finanzielle Belastung, Bedenken hinsichtlich der Prüfungsleistung und Einsamkeit. Höhere Stresswerte waren mit einer schlechteren Konzentrationsspanne, schlechterer Regelmäßigkeit beim Lernen und schlechterer akademischer Teilnahme verbunden. Fazit: Die vorklinischen Medizinstudierenden erlebten moderate Stressniveaus, die ihre Studiengewohnheiten erheblich beeinflussten. Zielgerichtete Strategien zur Stressbewältigung können die akademische Leistung und das allgemeine Wohlbefinden verbessern.
Paudel et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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