Zweck Diese Studie untersucht die Rolle der sozialen Medien bei der Formung der Protestdynamik während der indonesischen Demonstrationen im August 2025, indem sie die Rahmenbildungstheorie und die Agenda-Setting-Theorie integriert. Wenige Studien haben diese Perspektiven kombiniert, was diese Forschung zu einem theoretisch bedeutenden Beitrag macht. Design/Methodik/Ansatz Ausgelöst durch öffentliche Empörung über einen monatlichen Wohnungszuschuss von 50 Millionen Rp für Gesetzgeber und verstärkt durch den Tod eines Fahrers eines Mitfahrdienstes, markieren die Proteste eine der größten Wellen der Auseinandersetzungen seit der Reformasi. Durch Inhaltsanalyse und Medienvergleich untersucht die Studie, wie Aktivisten, Gewerkschaften, religiöse Organisationen und Bürger diagnostische, prognostische und motivationale Rahmen formulierten, während Hashtags wie #BubarkanDPR, #PotongPrivilege, #JusticeForAffan und #SaveDemocracy als Agenda-Setting-Instrumente fungierten. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Medien die dezentralisierte Mobilisierung erleichterten, fragmentierte Beschwerden in kohärente Reformagenda verwandelten und den Druck auf Mainstream-Medien und Regierungsinstitutionen erhöhten, zu reagieren. Originalität/Wert Die Studie demonstriert, wie Rahmenbildung und Agenda-Setting innerhalb hybrider Medienökologien zusammentreffen, die Protestlegitimität verstärken und fragile demokratische Rechenschaftspflicht aufdecken. Sie bietet eine neuartige theoretische Perspektive zum Verständnis des Zusammenspiels zwischen digitalen Plattformen und politischer Auseinandersetzung in aufstrebenden Demokratien.
Abdurrahman Abdurrahman (Fr,) studierte diese Frage.