Dieser Beitrag konzentriert sich darauf, wie Familien, die in abgelegenen und stark autofahrabhängigen ländlichen Gebieten Schwedens leben, mit steigenden Kraftstoffpreisen umgehen. Mithilfe qualitativer Methoden, darunter Interviews, Hausbesuche und mobile Methoden wie Spaziergänge und Autofahrten, zeigen wir, wie Familien ihre Alltagsorganisation durch eine viel rigiderere zeitliche und räumliche Planung des Familienlebens verändern und mobile Strategien einsetzen. Dies umfasst familiäre Verhandlungen sowie eine Verlagerung hin zu mehr lokalen Aktivitäten, das Bündeln von Aktivitäten, kollektive zeit-räumliche Organisation und eine Kultur des Teilens, um ihre Gesamtfahrleistung mit dem Auto zu reduzieren. Wir argumentieren, dass Familien Praktiken der "Distanzverkürzung" verfolgen. Einige Fahrten erweisen sich als nicht verhandelbar, und diese stehen immer im Zusammenhang mit Sorgepraktiken. • Autofahrabhängige Familien in abgelegenen ländlichen Gebieten bewältigen steigende Kraftstoffpreise. • Eltern und Kinder beteiligen sich aktiv an der zeit-räumlichen Organisation der täglichen Mobilität. • Bewältigungsstrategien beinhalten Praktiken der "Distanzverkürzung". • Sorgefahrten haben Priorität. • Trägt mit einer Perspektive, die Kinder und Jugendliche fokussiert, zum Feld der relationalen Ländlichkeit und abgelegenen Mobilität bei.
Syrjäpalo et al. (Mittw.) untersuchten diese Fragestellung.