Die Landreformpolitiken in Ostafrika und Marokko wurden von sozioökonomischen Bedingungen, politischen Kontexten und historischen Erbschaften beeinflusst. Es wurde ein Ansatz zur vergleichenden Analyse gewählt, der sekundäre Daten aus Regierungsberichten, akademischen Zeitschriften und internationalen Organisationen sowohl für Ostafrika als auch für Marokko nutzte. Eine qualitative thematische Analyse wurde eingesetzt, um die Ergebnisse zu interpretieren. In beiden Regionen führten Landreformen zu signifikanten Veränderungen in landwirtschaftlichen Praktiken und Lebensunterhalten, wobei in Marokko ein bemerkenswerter Übergang zu nachhaltigeren Anbaumethoden im Vergleich zu Ostafrika zu verzeichnen war, wo traditionelle Subsistenzlandwirtschaft vorherrscht. Die durch Landreformpolitiken angestoßenen sozioökonomischen Transformationen unterstreichen die Bedeutung kontextbezogener Interventionen zur Erreichung gerechter Ergebnisse. Entscheidungsträger sollten die lokalen landwirtschaftlichen Kontexte und Bedürfnisse der Gemeinschaft bei der Umsetzung von Landreformen berücksichtigen. Die Stärkung der Institutionen, die für die Landverwaltung verantwortlich sind, könnte die Wirksamkeit der Politik verbessern.
Benbachir et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.