Hintergrund Chancengleichheit ist ein zentrales Politikziel in schwedischen Schulbetreuungszentren (SAEC), doch wie sie von Pädagogen in der täglichen Praxis wahrgenommen wird, bleibt unterexplored. Diese Studie untersucht die Wahrnehmungen von Chancengleichheit in den Lernumgebungen der SAEC. Methoden Basierend auf partizipativer Aktionsforschung, nahm die Studie 23 Pädagogen aus vier SAECs in einer schwedischen Gemeinde auf. Daten wurden durch eine offene Umfrage und Gruppengespräche gesammelt und mittels reflexiver thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse Die Erkenntnisse zeigen, dass Chancengleichheit als schwierig zu definieren wahrgenommen wird und es an einem gemeinsamen Konzeptrahmen über individuelle Interpretationen hinaus mangelt, während sie signifikant von strukturellen Bedingungen beeinflusst wird. Gleichzeitig wird Chancengleichheit durch alltägliche Praktiken der Pflege, Beziehungen und Schülerengagement geprägt. Pädagogen beschreiben Chancengleichheit als vieldimensional und geprägt von wiederkehrenden Spannungen, die sie navigieren. Fazit Sie balancieren in der täglichen Praxis innerhalb eines politischen Kontexts, in dem Chancengleichheit breit definiert und konzeptionell umstritten ist. Die Ergebnisse haben praktische und politische Implikationen und heben die Bedeutung eines gemeinsamen beruflichen Verständnisses von Chancengleichheit und der Bedingungen hervor, die einen nachhaltigen Dialog und konzeptionelle Klarheit über gerechte Lernumgebungen in SAEC unterstützen.
Rosen et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.