Gezüchtetes Fleisch und Meeresfrüchte (CM/CSF) stellen einen Paradigmenwechsel in der Lebensmittelproduktion dar, der kritische Nachhaltigkeits- und ethische Fragen der traditionellen Tierhaltung adressiert. Dieser innovative Ansatz, der die In-vitro-Kultivierung von Tierzellen umfasst, verspricht, den ökologischen Fußabdruck der Fleischproduktion zu reduzieren, das Risiko zoonotischer Krankheiten zu mindern und das Tierwohl zu verbessern. Die Machbarkeit der Produktion von gezüchtetem Fleisch hängt von Faktoren wie kosteneffizienten Kulturmedien, effizienten Zellwachstumstechniken und Gerüstmaterialien ab, die das dreidimensionale Gewebewachstum unterstützen7. Die ernährungsphysiologischen und sensorischen Eigenschaften sind jedoch entscheidend, wenn gezüchtetes Fleisch konsumiert werden soll. Das Verständnis der Nährstoffzusammensetzung von gezüchtetem Fleisch und Meeresfrüchten ist entscheidend, um sie als nachhaltige und nahrhafte Alternativen zu herkömmlichen tierischen Erzeugnissen zu bewerten. Dazu müssen sowohl die Makronährstoff- als auch die Mikronährstoffprofile analysiert und potenzielle Antinährstoffe oder ernährungsbedingte Einschränkungen identifiziert werden. Dafür wurde eine Literaturübersicht durchgeführt, und verfügbare Daten zum Nährstoffprofil von zellkultiviertem Fleisch und Meeresfrüchten wurden kritisch analysiert, wie folgt: Zellkultiviertes Hühnerfleisch, Zellkultiviertes Schweinefleisch (einschließlich Fett), Zellkultiviertes Fischfleisch
Pastrana et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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