In dieser Studie untersuchen wir kokatalysatorfreie, einkristalline und epitaktische Dünnschicht-Zinktellurid (ZnTe) als Photokatode für die CO2-zu-CO-Umwandlung. Die Studie analysiert systematisch den Einfluss elektronischer Eigenschaften und Kristallorientierung mithilfe stickstoffdotierter, p-Typ ZnTe (ZnTe:N)-Photokatoden, die mittels Molekularstrahlepitaxie (MBE) auf GaAs-Substraten gewachsen wurden. Stark dotiertes ZnTe:N (p ≅ 10^{20} cm^{–3}) mit (100)-Orientierung erreicht eine selektive CO2-zu-CO Faraday-Effizienz von 62 % über ein 200-mV-Potentialfenster (mit Stromdichten von ca. 0,1 mA·cm^{–2}) ohne zusätzliche Oberflächenmodifikationen. ZnTe:N mit (100)-, (110)- und (111)-Kristallorientierungen zeigen unterschiedliche Photoaktivitäten, wobei die (100)- und (110)-Orientierungen trotz ähnlicher elektronischer Eigenschaften eine dreifach höhere Photostromdichte als die (111)-Orientierung aufweisen. Insgesamt liefert diese Studie eine Grundlage für die weitere Entwicklung von ZnTe-basierten Tandemgeräten zur photoelektrochemischen CO2-Reduktion.
Shiau et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.