Zusammenfassung Wir untersuchen numerisch die Komplexität einer streifenförmigen Teilregion anhand der Teilregion-CV-Vermutung in backreagierenden holographischen p-Wellen-Supraleitern in der niederdimensionalen Einstein-Maxwell-komplexen Vektorfeldtheorie. Basierend auf unseren Ergebnissen mit unterschiedlicher Masse und Ladung des Vektorfeldes dient die holographische Komplexität als gutes Mittel zur Untersuchung der Phasenübergänge von Supraleitern und zeigt charakteristische qualitative Verhaltensweisen über verschiedene Arten von Übergängen hinweg. Am Punkt des Phasenübergangs zweiter Ordnung ist die Komplexität kontinuierlich, aber nicht differenzierbar, während sie an den Punkten des Phasenübergangs erster und nullter Ordnung einen diskontinuierlichen Wechsel aufweist. Der Unterschied zwischen den Phasenübergängen erster und nullter Ordnung liegt darin, dass man im ersten Fall die Komplexität für die normale Phase und die supraleitende Phase über eine metastabile kondensierte Phase verbinden kann, während im letzteren Fall eine solche metastabile Phase nicht existiert. Eine thermodynamisch subdominante kondensierte Phase, die als „retrograde Kondensation“ bekannt ist, hinterlässt ebenfalls ihre Spuren in der Komplexität. Für diese Phase erscheint die Komplexität nur im Hochtemperaturbereich. Darüber hinaus weist die holographische Komplexität viele unterschiedliche Verhaltensweisen im Vergleich zur holographischen Verschränkungsentropie auf. Insbesondere stellen wir fest, dass die Komplexität der normalen Phase eine inkonsistente Temperaturabhängigkeit im Fall von d=2 und d=3 zeigt, während eine solche Diskrepanz zwischen den verschiedenen Dimensionen in der Verschränkungsentropie nicht beobachtet wird.
Lai et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.