Ein neuartiger akridinbasierter fluoreszierender Sensor (Sensor ANT) zur hochselektiven und empfindlichen Detektion von Cyanidionen (CN−) wurde rational entworfen und synthetisiert durch die Konjugationsreaktion von Akridin-9-amin mit 3-Nitrophenylisothiocyanat. Der Sensoreffekt wird durch die spezifische Wechselwirkung zwischen exogenem CN− und den Wasserstoffbrückenbildenden Fragmenten innerhalb des molekularen Rahmens des Sensors ausgelöst, was eine ausgeprägte Fluoreszenzquenching-Antwort induziert. Systematische Titrationsexperimente bestätigten, dass der Sensor ANT schnelle Reaktionskinetik, exzellente Selektivität und zuverlässige qualitative/quantitative Nachweismöglichkeiten gegenüber CN− aufweist. Ergänzende Biokompatibilitätstests, einschließlich in vitro Zell-Imaging und in vivo Zebrafisch-Experimente, bestätigten weiter das vielversprechende Anwendungspotential dieses Sensors in praktischen und biologischen Nachweisszenarien. Die Nachweisgrenze (DL) des Sensors ANT für CN− wurde mit 2,89 × 10−7 M berechnet, mit einer 1:1 Bindungsstöchiometrie und einer Bindungskonstante von 1,95 × 104 M−1. Diese Ergebnisse zeigen, dass der Sensor ANT einen robusten Kandidaten für die Detektion von CN− in umwelt- und biologischen Systemen darstellt.
Zhang et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.