Die Bedeutung der Religion im England des neunzehnten Jahrhunderts war Gegenstand zahlreicher historiografischer Diskussionen und hat im einundzwanzigsten Jahrhundert erneute Aufmerksamkeit erhalten. Diese Dissertation zielt darauf ab, die Breite und Tiefe der kirchlichen Debatten innerhalb der Öffentlichkeit in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu veranschaulichen und wie diese mit der breiteren Öffentlichkeit zu dieser Zeit interagierten, sie beeinflussten und von ihr beeinflusst wurden. Mit dem Ziel, weitere Beweise gegen die 'Säkularisierungsthese' assoziiert mit dem neunzehnten Jahrhundert zu liefern, stellt diese Arbeit religiöse Kontroversen und Auseinandersetzungen in den Kontext einer Zeit, die sich intensiv mit solchen Fragen beschäftigte. Die in dieser Dissertation verwendeten Formen gedruckter Medien sind nicht ausreichend als Mitwirkende an den Ideen des Christentums in England oder als Foren zur Entwicklung und Hinterfragung dieser Ideen betrachtet worden. Wie diese Arbeit zeigt, fördern diese Quellen ein besseres Verständnis der kirchlichen Öffentlichkeit. Diese Dissertation baut auf bestehender Forschung zu Religion und Druckkultur auf und hebt die Beziehung zwischen beiden hervor. Diese Arbeit verwendet Zeitschriften, Geschichtswerke und Sammlungen von Predigten, um Auseinandersetzungen rund um kirchliche Themen in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu analysieren. Ausgewählte Beispiele von jedem wurden herangezogen, um die Mittel zu bewerten, durch die Veröffentlichungen und Einzelpersonen innerhalb der Kirche von England sowie solche aus dissenter Perspektive zeitgenössische und historische Elemente des Christentums verstanden. Diese gezielten Fallstudien, die aus dem betrachteten Zeitraum stammen, beleuchten die lebendige und dynamische Natur der religiösen Debatte. Auch die daraus resultierenden Auswirkungen dieser Debatte auf die Veröffentlichungen und Individuen selbst werden, wo angemessen, betrachtet. Mit einem chronologischen und thematischen Ansatz wird die formbare Natur der kirchlichen Öffentlichkeit im Laufe der vier Kapitel untersucht. Durch die Nutzung dieser Materialien und deren Anwendung auf dieses Gebiet der intellektuellen Geschichte zeigt diese Dissertation den Wert vernachlässigter Quellen für Studien zur Religion im neunzehnten Jahrhundert oder untergenutzte Aspekte bekannter Quellen in bestimmten Fällen. Sie betont den Wert der Periodikalienliteratur als Mittel zur Erforschung religiöser Debatten. Außerdem rückt sie sich verändernde Ansätze zum Schreiben der kirchlichen Geschichte und die unterschiedlichen Methoden zur Verkündigung von Predigten in dieser Zeit in den Vordergrund. Diese Dissertation hilft zu untermauern, dass die Religion, anstatt in öffentlichen Diskussionen in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts weniger prominent zu werden, ein zentrales Element dieser blieb.
Ralph Henry Roberts (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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