In dieser qualitativen Fallstudie habe ich untersucht, wie ein großer städtischer Landkreis eine Strategie zur Reaktion auf Obdachlosigkeit entworfen und umgesetzt hat und inwieweit die Strategie Schüler, die von Obdachlosigkeit betroffen sind, sowie öffentliche Bildungssysteme einbezog. Basierend auf Dokumentenanalysen und 22 Interviews mit politischen Entscheidungsträgern, Dienstleistern und Bildungsleitern stellte die Studie fest, dass trotz hoher Raten von Obdachlosigkeit unter Schülern die PreK-12-Bildungsbehörden weitgehend von der Planung, Governance und Umsetzung ausgeschlossen waren. Schulen wurden als periphere Vermittlungsstellen in einem System positioniert, das auf sichtbare, straßenbasierte Obdachlosigkeit von Erwachsenen ausgerichtet war. Definitionsmissverständnisse, segmentierte Finanzierung und konzentrierte Führungsautorität schränkten die gemeinsame Motivation und Zusammenarbeit ein. Durch eine Perspektive der kollaborativen Governance hebt die Studie strukturelle Barrieren hervor, die die Integration von Bildungssystemen in lokale Reaktionen auf Obdachlosigkeit behindern.
Earl J. Edwards (Do,) hat diese Frage untersucht.
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