Zusammenfassung – In diesem Papier wird die Rolle der akademischen Disziplin in Bezug auf die Persönlichkeitsmerkmale des Big Five-Modells untersucht, zu denen Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Offenheit gehören, die sowohl von der persönlichen Veranlagung als auch von den Lernumgebungen beeinflusst werden. Der Sportunterricht (PE) bietet eine Lernumgebung „Körper in Aktion“, die zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen führen kann als andere, eher sedentäre akademische Programme. Die Autoren dieser Arbeit untersuchen die Variationen der Big Five-Persönlichkeitsmerkmale bei PE- und Nicht-PE-Studierenden auf Bachelor- und Masterebene. Ein mehrstufiger Stichprobenprozess wurde mit insgesamt 120 Teilnehmern (gleiche Anzahl an weiblichen und männlichen Studierenden in jeder der akademischen Ebenen) verwendet. Das BFI-Big Five Inventory (John & Srivastava, 1999) wurde verwendet, und Gruppendifferenzen wurden mithilfe von unabhängigen t-Tests in SPSS 27 bestimmt. Die Ergebnisse zeigen, dass männliche PE-Studierende auf beiden akademischen Ebenen höhere Werte in Extraversion und Gewissenhaftigkeit sowie einen höheren Neurotizismus auf Bachelor-Niveau aufwiesen. Die Ergebnisse belegen, dass Frauen in der Masterausbildung im PE gewissenhafter und im Bachelorstudium neurotischer sind als ihre nicht-sportwissenschaftlichen Pendants. Diese Beweise führen zu der Argumentation, dass die lebenslange Teilnahme an strukturierten, physischen und sozial vermittelten Aktivitäten nicht nur darauf abzielt, Personen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen anzuziehen, sondern ihnen auch helfen kann, Selbstkontrolle, soziale Sensibilität und Freundlichkeit zu erlangen. Die Pole deuten darauf hin, strukturierte, aktivitungsbasierte Elemente in Lehrpläne aufzunehmen, um wünschenswerte Persönlichkeiten zu fördern. Zukünftige Forschung muss die ursächlichen Mechanismen, interkulturelle Situationen und langfristigen Tendenzen der Persönlichkeitsveränderungen in verschiedenen Bildungskontexten berücksichtigen.
Akshay Kumar (Di,) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: