Diese Studie bewertete das Niveau der Finanzmanagementpraktiken privater Krankenhäuser in Ilocos Sur und untersuchte deren Beziehung zu ausgewählten Krankenhausprofilvariablen. Sie beschrieb die Krankenhäuser hinsichtlich Bettenkapazität, Standort, Klassifikation, Organisationsform, Betriebsjahre und Mitarbeiterzahl und bewertete ihre Finanzmanagementpraktiken in den Bereichen Budgetierung, Investition, Bestandsverwaltung und Kassenmanagement. Die Ergebnisse zeigten, dass die meisten privaten Krankenhäuser eine Bettenkapazität von 31 und mehr hatten, in Gewerbegebieten lagen, als Level-1-Krankenhäuser klassifiziert wurden, als Einzelunternehmen betrieben wurden, seit 5 bis 17 Jahren in Betrieb waren und 41 bis 70 Mitarbeiter beschäftigten. Insgesamt zeigten die Krankenhäuser ein hohes Niveau der Finanzmanagementpraktiken in allen Bereichen, was auf grundsätzlich solide Finanzsysteme hinweist, die die operative Effizienz und Serviceerbringung unterstützen. Die Studie zeigte ferner, dass Bettenkapazität, Krankenhauslevel und Mitarbeiterzahl signifikant mit dem Gesamtlevel der Finanzmanagementpraktiken zusammenhängen, was darauf hindeutet, dass Krankenhausmerkmale die Effektivität und Nachhaltigkeit der Finanzsysteme beeinflussen. Basierend auf diesen Ergebnissen empfiehlt die Studie, dass private Krankenhäuser effektives Finanzmanagement durch regelmäßige Audits, leistungsorientierte Budgetierung und kontinuierliche Überwachung aufrechterhalten. Sie können auch die finanzielle Nachhaltigkeit stärken, indem sie eine strategische Expansion verfolgen, Servicefähigkeiten verbessern, in Diagnostik und Personalentwicklung investieren und profilbasierte Finanzstrategien sowie Leistungskontrollsysteme einführen. Diese Maßnahmen können sowohl die finanzielle Resilienz als auch die Patientenversorgung verbessern.
John Leo Ruelos (Fr,) untersuchte diese Fragestellung.